Die „alte“ Sempacher Schlachtjahrzeit ist nicht mehr durchführbar. Sie wurde von den Rechten und Linken kaputt gemacht. Die Luzern CVP hat sich darum für einen Marschhalt in diesem Jahr ausgesprochen, um in überlegter Ruhe ein tragfähiges neues Konzept der Feier zu erarbeiten. Diese Denkpause hat sich gelohnt: Mit den vorgelegten Vorschlägen sollte es möglich sein, die Sempacher Feier zu retten.
Feier behält ihre Eigenheiten
Es ist richtig, dass sich die Veranstaltung als Forum versteht, wo über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Kantons Luzern Gedanken gemacht werden. Auch begrüsst die CVP, dass die Sempacher Feier zum Volksfest für jedermann werden soll. Gleichzeitig ist es für die CVP wichtig, dass die Sempacher Feier bei all den nötigen Änderungen ihren Charakter beibehält. Dies ist im Grobkonzept der Fall. Gedenkgottesdienst, Imbiss, Städtlifest, Hellebardenlauf: All diese Elemente sollen auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Das ist gut so.
Extremisten abhalten
Letzten Endes wird sich der Erfolg des neuen Konzeptes daran messen, ob es gelingt, die Vereinnahmung des Festes durch Links- und Rechtsextremisten zu beenden. Die CVP erachtet die Vorschläge als geeignet, um dieses Ziel zu erreichen. Es ist zwar schade, dass der Marsch auf das Schlachtfeld nicht mehr stattfinden kann, doch ist dies unter den gegenwärtigen Umständen in Kauf zu nehmen. Wichtiger ist, dass durch diese Massnahme das Fest weniger attraktiv für Rechts- und Linksextreme sein wird. Auch der Wille möglichst viele Besucher anzulocken, erachtet die CVP als geeignetes Mittel, den Chaoten ihre Plattform zu nehmen.
Wichtiger Einbezug der Gemeinde Sempach
Die CVP betont weiter die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen Kanton und Gemeinde Sempach. Der Einbezug der Gemeinde Sempach ist essentiell, um die neue Feier nachhaltig in den Köpfen der Bevölkerung vor Ort zu verankern.